Flora und Fauna

Seit ich denken kann, begeistert mich die Natur. Schon als kleines Kind, so berichtet man mir, war kein Käfer davor sicher, von mir bestaunt und untersucht zu werden. Da ist es nicht verwunderlich, dass die erste Richtung, in die es mich fotografisch geschlagen hat, die Makrofotografie war. Das erste Objektiv, dass ich mir zusätzlich zu meinem Kitobjektiv gekauft hatte, war ein 70-300mm Objektiv von Sigma, welches in einem Makrobereich von 200 – 300mm fotografieren konnte. Vor allem Libellen, von denen es in unserem angrenzenden Naturschutzgebiet recht viele gibt, waren zu Beginn meine große Leidenschaft. Später sollten noch vorallem Schmetterlinge dazu kommen, dann ausgestattet mit einem 105mm Makroobjektiv aus dem Hause Nikon.

Auch die so genannte Wildlifefotografie war von Anfang an meine Leidenschaft und als ich dann zum erfolgreichen Abschluss meiner Diplomarbeit ein gebrauchtes 500mm Objektiv, ebenfalls von Nikon, geschenkt bekommen habe (von meinem ebenfalls fotografisch aktiven Großvater; da hat man es mit solchen Wünschen recht leicht) verbrachte ich sehr viel Zeit in Naturschutzgebieten (mit Warten). Dabei war ich nie wählerisch, was ich da so genau vor die Linse bekommen wollte – mit einer Ausnahme: der Eisvogel. Für diesen Vogel habe ich etliche Stunden Wartezeit aufgebracht, bin durch die Gegend gefahren, weil ich von Ansiedlungsplätzen erfahren hatte und habe letztlich bis heute nie das gewünschte Bild erhalten. Dieser Vogel hat für mich nie an Faszination verloren und ich werde nicht aufgeben, bis ich eines Tages doch mal das formatfüllende Bild eines Eisvogels gemacht habe.

Neben der wilden Natur haben mich aber auch immer treue Haustierfreunde begleitet, die ich natürlich ebenfalls gerne fotografiert habe. Seit über 15 Jahren begleitet nun schon mein Pferd Sacramoso Extracta mein Leben, dazu kommen die beiden Labradore Laika (*09) und Senta (*13) sowie die Katze Carry (*06) von meinem Mann und meine BKH Katze Shila (*07). Gehen lassen mussten wir erst letztes Jahr leider die Mutter von Carry und bereits 2017 den Bruder von Shila.

All unsere Haustiere sind und waren gern fotografierte Lebenspartner.

Bedingt durch die Geburt unserer Tochter 2016 ist vor allem die Naturfotografie für mich wieder mehr in den Fokus gerückt. Zum einen, weil sie sich leichter in meinen veränderten Alltag eingliedern lässt und zum anderen, weil ich gezielt die Ruhe suche, die man bei dieser Art der Fotografie finden kann.