April 2014

Food-Workshop bei Günter Beer

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Vergangenen Freitag habe ich in Frankfurt die PCP Tour bei GM Foto besucht. Unter anderem stand ein Workshop bei Günter Beer auf meinem Plan, neben etlichen anderen Publikationen ist er der Fotograf für das Magazin “Der Feinschmecker”.

Thema des Workshops waren drei klassische aktuelle Lichtsetzungen für Foodfotos, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

 


 

Set 1 Softbox von oben – Streiflicht von hinten

Foto 04.04.14 10 03 05 Foto 04.04.14 11 15 28Dieses Licht simuliert natürliches Tageslicht. Daher kann man das ganze auch einfach vor einem Nordfenster (keine direkte Sonneneinstrahlung) fotografieren oder draussen unter freiem Himmel (man denke an Grillgerichte), dann sollte man aber die Sonne durch einen Difusor lenken. Als Streiflicht dient dann ein Reflektor, den man auch beliebig von vorne einsetzen kann, sollte das Essen von vorne zu dunkel sein.


Set 2 – Zangenlicht

Foto 04.04.14 11 22 36Foto 04.04.14 11 22 36DSC_3440Zangenlicht ist eigentlich eher klassisches Portraitlicht, macht aber auch hier eine sehr gute Figur. Proportionen lassen sich schön ausformen, aber man fotografiert so in der Regel von oben. Suppen, die in höheren Tellern “liegen”, liegen so schnell im Schatten. Das Produkt entscheidet also über das notwendige Licht.

 

 


Set 3- Hensel Octa Sun Haze 90 mit Ringblitz

Foto 04.04.14 12 11 58Foto 04.04.14 12 22 25Foto 04.04.14 12 22 25Ein spezielles Licht erzeugt spezielle Effekte, die sich sehen lassen können. Das System gibt es wohl so nur von Hensel – um einen Ringblitz wird eine Octagon-Softbox gebaut, durch die durch fotografiert wird. So wird ein einem Ringlicht ähnliches Licht erzeugt, aber die Fläche ist natürlich wesentlich größer und mit Blitzlicht umgeht man eventuelle Wärmeentwicklungen durch Dauerlicht. Das ganze ist etwas umständlich in der Handhabe und auch hier kann eigentlich nur von oben fotografiert werden, um den speziellen
Effekt sichtbar zu machen- bspw. für Türmchen nicht so ideal.
Beispielbilder für diesen Effekt sieht man bei
Günter Beer auf der Homepage
Das waren die drei Lichtsets, die uns Herr Beer vorgestellt hat. Davon unabhängig habe ich noch zwei Ausrüstungstips von ihm mitgenommen. Zum einen nutzt er einen Polfilter, um Lichtreflexe, bpsw. auf Tomaten, abzumildern und er nutzt immer ein Tilt/Shift-Objektiv, um optische Verzerrungen zu vermeiden.
Und nun darf gekocht und geknipst werden – Bon Appetit :)

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